Bambusmatten-Ratgeber: Worauf beim Kauf achten + FAQ [2026]

Zuletzt aktualisiert: 4. Januar 2026 von Dr. Johannes Christoph

Bambus gilt als natürlicher und schnell nachwachsender Rohstoff. Seine robuste Oberfläche kombiniert sich mit einer gewissen Flexibilität. Feuchtigkeit wird kurzzeitig aufgenommen und später wieder an die Luft abgegeben. Bambus sagt man außerdem eine antibakterielle Wirkung nach. Demnach spricht viel für die Verwendung von Bambusmatten in Bädern und überall dort, wo eine hohe Luftfeuchte vorherrscht.

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Bambus ist ein tolles Material. In unserem Bambusmatten-Ratgeber erfährst Du, was man beim Kauf beachten sollte. | © strubel – Fotolia.com

Welche unterschiedlichen Bambusmatten gibt es?

Zu unserer Bestsellerliste sei gesagt, dass diese Bambusmatten für verschiedene Verwendungszwecke aufzeigt. Bei Bedarf gilt es diese Suche noch zu verfeinern.

Bambus-Fußmatte: Hierfür werden die Bambusrohre in schmale Streifen geschnitten und miteinander verbunden. In der Regel fasst man das Rechteck oder Quadrat in ein umlaufendes Stoffband ein. Somit besitzt die Bambusmatte den nötigen Halt, kann aber zu jederzeit zusammengerollt werden. Auf diese Weise lässt sie sich in Bad und Küche verwenden, wo eine feuchte Luft vorherrscht. In der Diele dient die Matte aus Bambus dem Schmutzfang. In jedem Fall ist eine rutschhemmende Unterseite wichtig!

Zur Dekoration: Womöglich möchten Sie das Wohnzimmer neu gestalten und dann im asiatischen Stil. Da darf eine Bambusmatte nicht fehlen. Uns gefallen besonders die runden Matten, weil selten zu sehen.

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hochertige Sushi-Matten bestehen meist aus Bambus | © Christin – Fotolia.com

Sichtschutz-Matte: Eben weil Bambus schnell wächst und mehrere Meter hochschnellen kann, bietet sich die Verarbeitung zu Sichtschutz-Matten an. Diese lassen sich am Strand (mehr über Strandmatten) oder im Garten verwenden. Wobei es hier mehrere Qualitätsstufen zu kaufen gibt. Einfache Versionen bestehen aus den dünnen Bambusrohren, welche lediglich mehrfach mit einem dünnen Draht oder Seil verbunden sind. Stabiler und zumeist langlebiger erweisen sich die flach geschnittenen Bambusmatten. Stärke und Maße bestimmen den Preis. Dank der großen Auswahl, findet jeder etwas für seinen Geschmack.

Sushi-Matte: Dieser Verwendungszweck sei nur am Rande erwähnt. Eine Sushi-Matte besteht meist aus Bambus, weil an ihr wenig haften bleibt. Somit lassen sich die Algenblätter, Reis und Fisch gut zusammenrollen. Wir fokussieren uns jetzt weiter auf Bambusmatten als Bodenbelag.


Alle Vorteile von Bambusmatten auf einen Blick:
  • Glatte Oberfläche, ideal für Fußmatten
  • Kann ggf. als Sichtschutz verwendet werden
  • Antibakterielle Wirkung
  • Reguliert Feuchtigkeit (Schimmel hat kaum eine Chance)
  • Günstiger natürlicher Rohstoff
  • Schnell nachwachsend (Nachhaltigkeit)

Bambusmatte kaufen: Worauf gilt es zu achten

Für den Kauf einer Bambusmatte sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen:

Anwendungsbereich

Darauf sind wir schon ausführlich eingegangen. Bambusmatten werden vorzugsweise in Bad und Küche verwendet. Dort sollen sie den Boden schützen und ein Wegrutschen der Füße verhindern. In der Diele der Wohnung bzw. des Hauses, lassen sich Bambusmatten als Schmutzfänger auslegen. Oder sie werden als Sichtschutz am Strand/Garten verwendet.

Davon ausgehend, können Sie die Suche nach der perfekten Bambusmatte spezialisieren.

Maße / Gewicht

Es gibt sie wirklich in allen Maßen zu kaufen. Als Vorleger wählen Sie vermutlich ein Rechteck. Im Wohnzimmer macht sich eine runde Bambusmatte ganz schick. Ein paar Beispiele sind 61 x 43 cm, 122 x 61 cm und 152 x 53 cm.

Messen Sie vor dem Kauf den Spielraum für den späteren Ort aus. Mit Sicherheit werden Sie anschließend die richtigen Maße finden. Anbieter bei Amazon und eBay schreiben meist nur eine Größe in den Titel. Wenn Sie auf das jeweilige Produkt klicken, werden Ihnen dann weitere Optionen angezeigt.

Als Sichtschutz angedacht, rechnen Sie bei Bambusmatten in ganzen Metern. Häufig werden sie mit 100 cm in der Höhe ausgeliefert und lassen sich auf drei bis vier Meter ausrollen. Für eine höhere und dauerhafte Befestigung, müssen Sie also mindestens zwei Bahnen übereinander positionieren. .

Hinsichtlich des Gewichts, gestalten sich Bambusmatten immer sehr leicht. Da sie vorrangig im Haushalt zum Einsatz kommt, misst man dem wenig Bedeutung zu.

Design & Farben

Üblicher Weise belassen Hersteller das Bambus in seiner natürlichen Form. Häufig kommt noch ein schützender, aber farbloser Anstrich darauf. Was die Langlebigkeit des Materials erhöht. Wenn Sie sich um mögliche Schadstoffe sorgen, erfragen Sie den Herstellungsprozess beim Händler.

Seltener wird das Bambusholz gebleicht oder mit einem anderen Verfahren aufgehellt. Es verliert dabei nahezu seine gesamte Maserung. Somit wirkt es edel und dezent.


Fazit

Fazit zu Bambusmatten

Ihre Vorteile überwiegen – Nachteile sind uns keine bekannt. Bambusmatten lassen sich aus nachhaltigem Anbau herstellen. Der schnell wachsende Rohstoff belastet die Umwelt weniger und bietet viele natürliche Eigenschaften. Seine Oberfläche nimmt Feuchtigkeit auf und reguliert diese. Somit können Bambusmatten im Bad und Küchen zum Einsatz kommen. Sie werden dort nur sehr selten Schimmel bilden (im Gegensatz zu anderen Lösungen). Ihre antibakterielle Wirkung, kombiniert mit einer rutschhemmenden Unterseite, erweisen sich hier als ideal.

Ferner verwendet man Bambusmatten als Sichtschutz und zur Dekoration. Bei Nichtgebrauch werden sie kompakt zusammengerollt. Ihr geringes Gewicht ist vernachlässigbar.

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Unser Bambusmatten FAQ

Diese Fragen sind uns bei der Recherche mehrfach begegnet. Also sollen sie auch Antwort erhalten:

Wenn Sie sich einmal anschauen, in welchen Regionen der Bambus am besten wächst, kennen Sie die Antwort bereits. Zwecks Feuchtigkeit muss Bambus nicht behandelt werden. Er kann diese selbst regulieren. Allerdings sieht es optisch meist schöner aus, wenn die Oberfläche versiegelt ist und somit leicht glänzt.
Es kommt auf die Verarbeitung/Versieglung der Oberfläche an. Ein wenig Spritzwasser trocknet von allein. Wenn jedoch das halbe Bad unter Wasser steht (bspw. weil die Kinder geplanscht haben), gilt es die Bambusmatte aufzuhängen. Jetzt hat sich nämlich die Feuchtigkeit unter die Matte geschoben. Von wo aus sie nur schlecht verdunsten kann. Sie einmal die Woche für eine Stunde von beiden Seiten auslüften zu lassen, kann nicht schaden (zur Vorbeugung gegen Schimmel).
Ihre Lösung hängt vom Einsatzgebiet ab:

  • Sollte die rutschhemmende Unterseite nicht genügen oder fehlen, können Sie sich mit doppelseitigem Klebeband behelfen. Es hält die Matte fest, erlaubt aber noch das spätere Ablösen.
  • Als Sichtschutz verwendet, sollten Sie eine Befestigung mit stabilen Pfosten und Bodenhülsen errichten. Bedenken Sie dabei, dass die Bambusmatte nicht viel Stabilität bietet. Ihre Pfosten müssen keine hohen Belastungen aushalten, dafür aber eng zueinander stehen. Ansonsten könnte Ihr Sichtschutz aus Bambus schnell ein Opfer von starkem Wind werden.
Bambusmatten sind echte Allrounder – entscheidend ist nur, welche Ausführung Sie wählen. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Als Bad- oder Duschmatte (rutschhemmend, angenehm warm unter den Füßen).
  • Als Sichtschutz auf Balkon, Terrasse oder im Garten (z. B. am Geländer oder am Zaun befestigt).
  • Als dekorative Wandverkleidung im Innenbereich (natürliche Optik, „Spa“-Feeling).
  • Als Unterlage für Pflanzen (z. B. unter Kübeln, um den Boden zu schützen).
Das hängt weniger vom Bambus selbst ab, sondern von Standort und Pflege. Dauerhafte Nässe, stehendes Wasser und volle Wetterseite sind die größten „Killer“. Wenn die Matte gut abtrocknen kann (Luftzirkulation!), eher geschützt montiert ist und nicht permanent im Wasser steht, hält sie deutlich länger. Als Faustregel: Je trockener und geschützter der Platz, desto länger bleibt die Bambusmatte optisch schön und stabil.
Ja – aber nicht, weil Bambus „grundsätzlich problematisch“ wäre, sondern weil Feuchtigkeit irgendwo eingeschlossen bleibt. Klassisch ist das im Bad, wenn Wasser unter die Matte läuft und dort nicht weg kann. Die Lösung ist simpel: regelmäßig trocknen lassen, aufhängen, lüften und bei Bedarf die Stelle darunter reinigen. Wer das beachtet, reduziert das Schimmelrisiko massiv.
Für die normale Reinigung reicht meist ein feuchtes Tuch – ohne aggressive Reiniger. Wenn sich Seifenreste, Staub oder leichte Ablagerungen festsetzen, hilft lauwarmes Wasser mit einem milden Reinigungsmittel. Wichtig: nicht „ertränken“, nicht stundenlang einweichen und danach gut trocknen lassen. Im Außenbereich genügt oft schon abbürsten oder mit wenig Wasser abspülen – danach unbedingt abtrocknen bzw. trocknen lassen.
Manche Bambusmatten haben anfangs einen leichten Eigengeruch (materialtypisch oder durch Verpackung/Lagerung). Das ist meist harmlos und verfliegt schnell. Einmal ausrollen, gut lüften und – wenn es im Bad genutzt wird – die ersten Tage konsequent trocken halten. In den meisten Fällen ist der Geruch nach kurzer Zeit verschwunden.
Viele Modelle sind rutschhemmend – entweder durch eine spezielle Unterseite oder durch gummierte Elemente. Trotzdem gilt: Auf sehr glatten Fliesen und bei viel Wasser kann es rutschig werden. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen (oder die Matte keine Anti-Rutsch-Schicht hat), ist doppelseitiges Klebeband oder eine dünne Anti-Rutsch-Unterlage eine einfache und günstige Lösung.
Je nach Aufbau: manchmal ja, manchmal nein. Wenn die Matte aus einzelnen Bambusstäben besteht, die über Schnüre/Drähte verbunden sind, können Sie sie in der Breite oft anpassen – allerdings müssen Sie die Verbindung sauber fixieren, damit nichts ausfranst oder sich löst. Bei gerahmten Matten oder Modellen mit fester Kante ist Zuschneiden meist nicht sinnvoll. Im Zweifel: lieber direkt die passende Größe wählen.
Direkte Sonne kann die Oberfläche mit der Zeit aufhellen bzw. „ausbleichen“. Das ist normal und betrifft nahezu alle Naturmaterialien. Wer die Optik möglichst lange erhalten will, montiert die Bambusmatte nicht dauerhaft in praller Südsonne oder sorgt für etwas Schutz (z. B. Überdachung). Bei versiegelten Oberflächen fällt der Effekt oft später bzw. weniger stark auf.
Das A und O ist: keine dauerhafte Staunässe und genug Luft von unten. Im Bad bedeutet das: nicht dauerhaft auf einer nassen Fläche liegen lassen, sondern regelmäßig anheben bzw. trocknen lassen. Im Außenbereich gilt: nicht direkt auf feuchter Erde platzieren, sondern lieber mit Abstand (z. B. an Zaun/Geländer) montieren. Wenn die Matte einmal leicht „arbeitet“, richtet sie sich nach dem vollständigen Trocknen oft wieder.
Das hängt vom Modell ab. Viele Bad-Varianten haben eine rutschhemmende Unterseite (Gummi/Anti-Rutsch-Pads) – diese gehört natürlich nach unten. Bei Sichtschutzmatten ist es weniger kritisch: Dort zählt eher, dass die schönere Seite nach außen zeigt und die Befestigungspunkte sauber sitzen. Im Zweifel hilft ein kurzer Check: Die Seite mit mehr „Grip“ bzw. gummierten Elementen ist die Unterseite.
Grundsätzlich ja, sofern die Matte nicht als „dicke Dämm-Schicht“ fungiert. Bambus ist nicht so stark isolierend wie manche Textilmatten, trotzdem kann die Wärmeübertragung etwas reduziert sein. Wichtig ist, dass keine Feuchtigkeit unter der Matte eingeschlossen wird – gerade bei warmer Oberfläche kann das sonst unangenehm werden. Einmal regelmäßig anheben/auslüften ist hier ein guter Standard.
Wenn die Matte ungeschützt Wind, Regen und Frost ausgesetzt ist, leidet sie schneller. Sinnvoller ist es, sie in der nassen Jahreszeit trocken zu lagern (z. B. Garage, Keller, Abstellraum). Wenn das nicht möglich ist, dann zumindest so montieren, dass sie nicht im Wasser steht, gut abtrocknet und möglichst etwas Wetterschutz hat. So verlängern Sie die Lebensdauer deutlich.
Kleinere Schäden lassen sich oft reparieren: lockere Verbindungen können nachgezogen oder mit geeigneten Kabelbindern/Bindedraht punktuell fixiert werden. Bei einzelnen gebrochenen Stäben hilft manchmal ein Austausch (wenn Ersatz vorhanden) oder das saubere Kürzen/Entfernen des betroffenen Stabs – wichtig ist, dass keine scharfen Kanten stehen bleiben. Wenn die Matte großflächig instabil wird, ist ein Austausch meist die bessere Lösung.
Bambus wächst extrem schnell und gilt deshalb häufig als vergleichsweise ressourcenschonend. Entscheidend ist am Ende aber die gesamte Kette: Herkunft, Verarbeitung, Transport und ggf. verwendete Lacke/Bindemittel. Als praktische Faustregel: Je transparenter der Hersteller (Materialangaben, Zertifizierungen, Herkunft), desto besser können Sie die Nachhaltigkeit einschätzen. Und: Eine Bambusmatte, die viele Jahre hält, ist immer nachhaltiger als ein „Schnellkauf“, der nach einer Saison ersetzt werden muss.
Das richtet sich nach Einsatzgebiet und Fläche. Im Bad ist es oft sinnvoll, die Matte so zu wählen, dass Sie beim Aussteigen komplett darauf stehen (und nicht halb daneben). Als Sichtschutz gilt: lieber etwas breiter planen, damit es keine „Lücken“ an den Rändern gibt – und die Höhe so wählen, dass sie zum Geländer/Zaun passt. Wenn Sie zwischen zwei Maßen schwanken: Im Bad eher größer, beim Sichtschutz lieber passgenau (saubere Befestigung, weniger Angriffsfläche für Wind).


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