Bautenschutzmatte: 4 Dinge, die du wissen solltest

Auf Baustellen geht es immer nur schrittweise voran. Wenn verschiedene Gewerbe und Bauabschnitte aufeinander treffen, braucht es Vorsichtsmaßnahmen. Eine Bautenschutzmatte ist dabei flexibel verwendbar. Sie schützt schon fertige und sensible Untergründe. Im Handel sind hierbei verschiedene Lösungen erhältlich. Unser Kaufratgeber führt Sie durch die wichtigsten Aspekte und erklärt, wo sich Bautenschutzmatten kaufen lassen.

Bautenschutzmatte beim Bau eine Terrasse
Alles was du über Bautenschutzmatte wissen solltest, erfährst du in diesem Ratgeber | © Dan Race – Fotolia.com

Wofür wird eine Bautenschutzmatte verwendet?

Ob Maler, Elektriker, Fliesenleger oder Zimmermänner: Sie alle kennen die Bedeutung einer guten Bautenschutzmatte. In entsprechender Stärke produziert, überdeckt sie den Untergrund und federt herabfallende Gegenstände (bspw. Werkzeuge) ab. Auf ihr abgestellte Leitern zerkratzen nichts was darunter liegt. Handwerker können dank ihr schneller und effizienter arbeiten.

Unterschieden werden muss die Bautenschutzmatte gegenüber der Baufolie. Wie der Name es schon vermuten lässt, ist diese wesentlich dünner und nicht für hohe Belastungen geeignet. Dasselbe gilt für herkömmliche Abdeckfolie und Gewebeplane.

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Vorteile im Überblick

Alle Vorteile im Überblick:

  • Schützt den Boden vor Beschädigungen
  • Sorgt für einen sicheren Arbeitsuntergrund
  • Flexible Anpassung durch bewegliches Material
  • Lässt sich bequem als Meterware verlegen
  • für mehrere Baustellen wiederverwendbar

Kaufberatung: 4 Dinge, die man beim Kauf von Bautenschutzmatten beachten sollte.

Für den Kauf einer Bautenschutzmatte sind die folgenden vier Kriterien relevant.

Material

In aller Regel bestehen die Matten aus Gummigranulat. Dieses wird bei der Herstellung fest miteinander verbunden. Gummi bietet von Haus aus eine rutschfeste Oberfläche, ohne diese nachbehandeln zu müssen. Es bringt auch ein angenehmes Gewicht auf die Waage. Somit liegen die Bautenschutzmatten sicher auf dem Boden, ohne sie ständig neu verlegen zu müssen.

Maße

Am einfachsten lässt sich der Bedarf berechnen, wenn die Bautenschutzmatte als Meterware gekauft wird. Die Quadratmeter des Raumes sind meistens bekannt oder schnell nachgemessen. Doch im Handel sind ebenso andere Maße erhältlich. Bspw. 200x200cm oder gar 400x400cm.

Dem stehen die Rollen gegenüber, welche nur schmale Streifen auslegen. Bspw. um nur die Ränder eines Zimmers abzudecken oder für Treppen, Heizungsrohre etc. Hier kommt es auf die Gegebenheiten vor Ort an und was sich am besten verlegen bzw. verkleben lässt.

Stärke & Gewicht

Gängige Bautenschutzmatten gibt es zwischen 2mm und 12mm zu kaufen. Je dicker die Unterlage, desto höher der Preis. Doch sollte hier nicht am falschen Ende gespart werden. Fällt die Matte zu dünn aus, können sich Leitern und Werkzeuge leichter durch sie bohren. Somit zerreißt die Bautenschutzmatte und muss häufiger ausgetauscht werden.

Mit zunehmender Belastung und Gefahrenpotential, sollte auch die Stärke der Matte zulegen. Dafür gibt es keine standardisierte Empfehlung, sondern nur Erfahrungswerte. Wenn Sie unsicher sein sollten, empfehlen wir Bautenschutzmatten mit 4mm bis 6mm zu bestellen. Sollen schwere Baumaschinen im Objekt abgestellt werden, ist eine noch dickere Variante zu wählen. Im Handel gibt es Bautenschutzmatten mit bis zu 2cm (20mm).

Wichtig: Starke Matten wiegen selbstverständlich mehr und nehmen im Umfang zu, wenn sie aufgerollt sind. Dies sollte beim Transport zu den Baustellen ebenfalls Berücksichtigung finden.

Eigenschaften & Ausstattung

Durch unterschiedliche Herstellungsweisen und Verwendungszwecke, erhalten Bautenschutzmatten diverse Eigenschaften.

Wasserdurchlässig: In diesem Fall ist die Bautenschutzmatte so konzipiert, dass sie Feuchtigkeit in gewissen Mengen eindringen lässt. Somit lassen sich rutschige Oberflächen vermeiden, welche ein Sicherheitsrisiko auf Baustellen bedeuten würden. Anders ausgedrückt, besitzt die Bautenschutzmatte eine integrierte Drainage. Dabei ist wichtig, in welche Richtung diese verläuft, um das aufkommende Wasser optimal abzuleiten.

Gerollt: Nicht jede Bautenschutzmatte lässt sich rollen. Es kommt auf die Materialmischung an, wie flexibel die Ränder auf Druck reagieren. Eine gerollte Matte erleichtert den Transport und lässt sich leichter verstauen.

Temperaturbeständig: Bei manchen Matten wird ein Temperaturbereich angegeben. Dieser beschreibt, bis zu welcher Kälte bzw. Hitze die Bautenschutzmatte zuverlässigen Schutz bietet. Wird diese Grenze überschritten, kann sich das Material zusammenziehen, verformen oder gar reißen.

UV-beständig: Bei langer, direkter Sonneneinstrahlung, verziehen sich günstige Matten. Bei langfristiger Nutzung im Freien, sollte die Bautenschutzmatte UV-beständig sein. So verrichtet sie auf Balkonen und Terrassen gute Dienste.

Schneidbar: Sofern sie nicht mit metallischen Bestandteilen verstärkt ist, kann jede Bautenschutzmatte zugeschnitten werden. Entweder mit einem scharfen Teppichmesser oder Schere.

Fazit

Fazit: Besser zu dick als zu dünn

Eine Bautenschutzmatte ist immer dort sinnvoll, wo mit Schäden am Untergrund zu rechnen ist. Demnach ist sie für Handwerker vieler Berufe geeignet. Aber auch Heimwerker, welche Sanierungen selbst in die Hand nehmen wollen, sollten hier nicht am falschen Ende sparen. Lieber das Laminat, Parkett oder die Fliesen ordentlich abdecken, damit später nicht noch er Bodenbelag getauscht werden muss.

Die Dicke der Bodenschutzmatte richtet sich vor allem nach der zu erwartenden Belastung. Der Preis sollte hier nur die zweite Rolle spielen.

FAQ: Beliebte Fragen rund um Bodenschutzmatten

Zum Ende wollen wir noch alle interessanten Fragen beantworten, die bislang offen geblieben sind.

Der offensichtliche Verwendungszweck besteht, auf Baustellen einen effektiven Bodenschutz mit wenigen Handgriffen herzurichten. Darüber hinaus haben sich noch andere Einsatzmöglichkeiten ergeben. Sie entsprechen zwar nicht dem Sinn des Herstellers, ergeben aber durchaus Sinn.

So verwendet man Bautenschutzmatten unter Pools. Auf diese Weise können sich keine spitzen Steine in die empfindliche Poolfolie drücken. Was bei Bewegungen in der Erde durchaus vorkommt. Ebenso nutzen manche ihre gebrauchten Bautenschutzmatten für eine rutschfeste Umrandung des Pools. Andere nehmen kleinere Stücke der Bautenschutzmatte, um Baumaterialien sicher zu lagern. Bspw. Balken für eine Terrassenüberdachung, welche bis zum Einbau nicht auf nasser Erde liegen sollen.
Am besten gar nicht, denn dafür ist sie nicht ausgelegt. Sie besteht meistens aus Gummigranulat und erzeugt deshalb kein gutes Wohnklima. Auf Baustellen spielt sie ihre Stärken perfekt aus. Doch für die dauerhafte Nutzung besitzt sie keine Eignung. Denkbar wäre jedoch eine Verwendung auf Terrassen und Balkonen. Also überall dort, wo sie stets gut auslüften kann.
Das Verlegen einer Bautenschutzmatte ist denkbar einfach. Sie wird zunächst ausgerollt und mit der Wölbung nach unten liegen gelassen. Sie drückt sich durch ihr Eigengewicht von alleine gerade. Bautenschutzmatten werden ganz einfach Stoß an Stoß gelegt. Um einem Verrutschen vorzubeugen, stellen Sie mit einem geeigneten Klebeband eine Verbindung her. Das Klebeband sollte stark, aber auch flach gearbeitet sein. Damit die Übergänge nicht zu Stolperfallen werden.

Ein Schneiden der Bautenschutzmatte ist in den meisten Fällen gar kein Problem. Ein scharfes Teppichmesser genügt. Bei geraden Schnitten hilft eine Richtlatte aus Holz oder Aluminium.
Sie sollte als drainagefähig gekennzeichnet sein. Denn eine wasserdurchlässige Oberfläche ist extrem wichtig, damit auf Flachdächern keine gefährliche Rutschpartie beginnt.

Soll sie für mehrere Tage bei starker Sonne und/oder Feuchtigkeit liegen bleiben, muss sie verrotungsfest sein. Manche einer verwendet sie sogar dauerhaft - auch wegen der guten Trittschalldämmung. Ob dies nach den Vorschriften legitim ist, sollte vorab mit dem Bauleiter bzw. einem Architekten besprochen werden.
Manche Hersteller zeichnen ihre Bautenschutzmatte nach der DIN 18195 aus. Diese beschreibt die Rahmenbedingungen für eine fachgemäße Bauwerksabdichtung. Sie ist auf Baustellen einzuhalten und gilt eben auch für professionelle Bautenschutzmatten. Mehr dazu auf Wikipedia.
Wir finden, dass hier nicht am falschen Ende gespart werden sollte. Eine Bautenschutzmatte günstig zu erwerben, bedeutet oftmals, diese nicht mehr als einmal benutzen zu können. Bspw. weil das Granulat nicht robust genug verarbeitet wurde oder die Materialstärke zu wünschen übrig lässt.

Trotzdem lohnt ein Preisvergleich immer, bspw. auf Amazon. Dieser muss bei gleichen Maßen und Stärke erfolgen. Am Ende handelt es sich um Gummi und da kann nicht viel falsch gemacht werden.
Üblicher Weise werden sie in quadratischer bzw. rechteckiger Form hergestellt. Runde Bautenschutzmatten dienen meistens nicht dem Schutz auf Baustellen. Sie werden eher als Unterlage für große Pflanztröge und Töpfe verwendet.
Ein Blick in die eBay-Kleinanzeigen könnte den Erfolg bringen. Denn Bautenschutzmatten werden häufig nur für eine Verwendung angeschafft. Fortan liegen sie nur noch ungenutzt herum. Daher wollen manche Besitzer sie über Kleinanzeigen günstig veräußern.

Da irgendwann jede Bautenschutzmatte ausgetauscht werden muss, kann ein Anruf bei bestimmten Betrieben nicht schaden. Damit sind Bauunternehmen, Baustoffhändler und Handwerker gemeint. Womöglich lässt sich hier eine Bautenschutzmatte gebraucht für wenig Geld erstehen. Denn ohne Verwendung, nehmen sie nutzlos sehr viel Platz ein.
Wenn eine Bautenschutzmatte alukaschiert ist, besitzt sie auf einseitig eine Trennschicht. Dies ist wichtig, falls eine Abgrenzung zum Untergrund, bspw. einer Dachbahn (Bitumenbahn), gewünscht ist.
Üblich sind heutzutage eigentlich sogenannte Puzzlematten, die meistens in Schwarz gehalten sind. Eine vorhandene Bautenschutzmatte erfüllt den Zweck aber ebenso. Schließlich geht es darum, Hanteln und schwere Trainingsgeräte vom Untergrund fernzuhalten. Womöglich ist eine Bautenschutzmatte sogar günstiger in der Anschaffung, als die besagte Puzzlematte.
  • Schau in deinem örtlichen Baumarkt vorbei. Ganz gleich ob OBI, Hornbach, Hagebau, Hellweg oder Bauhaus: Sie alle sollten ein bis zwei Bautenschutzmatten im Angebot haben. Dasselbe gilt für die Fachmärkte Globus und Toom.
  • Vielleicht hat auch der nahegelegene Baustoffhändler einige Bautenschutzmatten auf Lager. Falls die Zeit nicht drängt, kann er diese auch bestellen und ausliefern. Durch den direkten Kauf über den Fachhändler, sind die Matten oftmals günstiger.
  • Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, online Angebote und Preise zu vergleichen. Auf Amazon und eBay verkaufen viele Baustofflieferanten ihre Varianten. Eine größere Auswahl an Maßen und Stärken gibt es nirgendwo.
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Dr. Johannes Christoph
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